Von der Idee zur nachhaltigen Wirkung – Projekte, die Menschen, Organisationen und Strukturen im Sport- und Bildungsbereich nachhaltig stärken.
Als Projektleiterin für ein gesundheitsförderndes Mandat im Kanton Solothurn in der Region Thal entstand ein praxisnahes Programm, das Jugendlichen Bewegung als positive und alltagsnahe Erfahrung vermittelt. Während drei Monaten nahmen über 360 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Gemeinden teil, sodass ein breiter Austausch entstehen konnte. Das Ziel bestand darin, Bewegung nicht als Pflicht, sondern vielmehr als Chance zu zeigen – für mehr Gesundheit, mehr Leistungsfähigkeit und mehr Selbstvertrauen.
Zu Beginn absolvierte jede Klasse einen Einstufungstest in Koordination und Kondition. Auf dieser Grundlage erhielten die Jugendlichen individuelle Übungen und Materialien, die sie wiederum gut in ihren Alltag integrieren konnten. Zusätzlich stärkten kurze Inputs ihre Motivation und das Gefühl der eigenen Wirksamkeit. Gleichzeitig wurden auch die Lehrpersonen aktiv einbezogen, damit sie Bewegung noch gezielter im Unterricht und im Schulalltag fördern konnten.
Am Ende rückte die persönliche Entwicklung jedes Jugendlichen in den Mittelpunkt. Die Klasse mit den grössten Fortschritten erhielt als besonderes Erlebnis ein Kletterabenteuer in der Klus in Balsthal, wodurch sowohl Teamgeist als auch Freude an Bewegung und Selbstvertrauen gestärkt wurden.
Da das Projekt auf einer engen Zusammenarbeit mit Schulen, Lehrpersonen, Fachpersonen und den Jugendlichen basierte, liessen sich fundierte Tests, einfache Übungen und motivierende Erlebnisse sinnvoll miteinander verbinden. Dadurch entstand ein Programm, das nachhaltig wirkte und Bewegung Schritt für Schritt im Schulalltag verankerte – ein gutes Beispiel für wirkungsorientierte, strukturierte und gut umsetzbare Projektleitung im Bildungs- und Gesundheitsbereich.

